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GESELL-ORGEL
 



 

“Das Instrument in Golm, zusammen mit der Kirche 1886 eingeweiht, ist auf Grund der original erhaltenen Disposition ein kleines Juwel des frühromantischen Orgelbauers. Lediglich die 1917 beschlagnahmten Zinn-Prospektpfeifen wurden in den zwanziger Jahren in Zink ersetzt. Zum hundertjährigen Bestehen von der Firma Schuke restauriert, befindet sich die Orgel in GUTEM Zustand. Von den elf Registern entfallen 6 auf das Hauptwerk (erstes Manual), welches – besonders bei Benutzung der OktavKOPPEL – einen kräftigen, singenden Klang entfaltet. Das zweite Manual mit nur drei Registern ruft besonders liebliche Klänge hervor, weLche Flöten und Streichinstrumenten ähneln. Das Pedal mit zwei eigenständigen Bassstimmen kann durch Koppelung des Hauptwerks klanglich verstärkt werden. Das Instrument bezaubert durch einen eigenwilligen Gesamtklang mit dunklem Timbre, der sich deutlich von dem barocken Klangideal unterscheidet, dem auch die Instrumente der fünfziger bis siebziger Jahre DES LETZTEN Jahrhunderts verpflichtet sind. Die Golmer Gesell-Orgel ist besonders kostbar, weil viele – auch durchaus qualitätsvolle – Orgeln jener romantischen Zeit inzwischen dem gewandelten Klangempfinden zum Opfer gefallen sind. So läßt dieses Instrument eine fast vergessene Klangwelt erlebbar werden.”
entnommen aus Zeitung: Kostbare Golmer Gesell-Orgel erklingt im Konzert, von Andreas Kitschke.
Die solide Qualität der Instrumente Carl Eduard Gesells brachte ihm sogar Aufträge in Buenos Aires und Konstantinopel ein. Aus der Firma Gesell ist die heutige Firma Alexander Schuke Potsdam - Orgelbau GmbH hervorgegangen.




 



 

Weitere Informationen zur Golmer Gesell-Orgel finden Sie auf den Seiten des Kirchbauvereins (www.kirchbauverein-golm.de)




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